29.06.2007  Aufbruch

So, nun werde ich mal unsere Homepage mit diesem letzten Bericht abschließen.

Am Freitag gab es noch eine Henkersmahlzeit - ein gemütliches letztes Frühstück beim IHOP! Saskias Freundin Darci begleitete uns zum Flughafen. Die Rückreise begann schon mit einer Stunde Verspätung, Abflug war erst um 14.30 Uhr statt wie vorgesehen um 13.30 Uhr. Glücklicherweise machte das aber wenig aus, denn so hatten wir mit zweieinhalb Stunden Aufenthalt immer noch genügend Zeit in Atlanta und mussten uns nicht hetzen. Für den langen Flug wurde für uns sechs ursprünglich eine ganze Sitzreihe gebucht. Wenige Tage vor Abreise bekamen wir dann aber die Nachricht, dass die zwei mittleren Sitzplätze um eine Reihe nach hinten verschoben worden sind. Auf unsere telefonische Nachfrage konnte uns keiner einen Grund dafür nennen, aber man meinte, das könnten wir dann auch vor Ort mit den entsprechenden Fahrgästen klären. Dem war aber nicht so! Die Plätze waren an zwei einzelne Personen vergeben worden. Der Mann war sofort bereit zu tauschen, die Frau hingegen - aus welchen Gründen auch immer - weigerte sich eine Reihe weiter hinten Platz zu nehmen. Dieser Starrsinn machte uns allen die Reise sehr strapaziös! Denn Amber wollte ständig zwischen uns hin- und herwechseln, musste also immer eine Reihe nach hinten laufen, um über Saskias und Nataschas Beine hinweg zu ihrem Papa zu klettern. Dieses Spiel ging x Mal so und ich fand es eine gerechte Strafe, wenn Amber sich lautstark auf den Weg machte und die "Zicke" neben uns nicht zum Schlafen kam! Die anderen Mitpassagiere und wir selber aber leider auch nicht...

In Frankfurt dann sind wir entweder völlig falschen Wegweisern gefolgt oder richtigen Wegweisern in falscher Weise gefolgt, jedenfalls kamen wir überhaupt nicht da raus, wo wir eigentlich sollten. Unbehelligt und ohne jegliche Passkontrolle gelangten wir in den anderen Terminal, wo wir dann aber nicht zum Gate kamen, weil unsere Passkontrolle fehlte. Wie ist das nur möglich??? Nach einigem Hin und Her ging es aber und man ließ uns durch. Saskia durfte beim Sicherheits-Check noch ihren kompletten Waschbeutel mit Shampoo, Duschgel, Spülung und Gott weiß noch was abgeben, den sie all unseren Empfehlungen zum Trotz unbedingt ins Handgepäck stecken musste. Jugendliche wissen es halt immer besser...

In Bremen gab es dann einen großartigen Empfang, auf den ersten Blick sah es locker wie hundert Leute aus, die da anscheinend alle auf uns warteten! Familie, Freunde, Spielmannszug, wir wussten gar nicht, wie uns geschieht! An dieser Stelle dickes Lob an Amber, die das ganze mit stoischer Gelassenheit über sich ergehen ließ, obwohl sie sich ja wahrscheinlich an kein einziges dieser Gesichter erinnern konnte...

Natürlich wäre es untypisch für uns, wenn nicht mal wieder etwas schief gehen würde. Diesmal fehlten uns alle Koffer! Sechs riesengroße Koffer, glaubt man das??? Jetzt hatten wir nur noch das, was wir am Leibe trugen und das war seit 26 Stunden getragen und fühlte sich nicht gerade mehr frisch an. Ausgestattet mit einem "Notpaket" von Lufthansa - Zahnbürsten, Kämme, Duschgel, Shampoo und ein T-Shirt - fuhren wir zu unserem Haus.

Dort hatte man uns einen wunderschönen Willkommens-Türkranz aufgehängt und die Haustür stand auch auf, seltsam. Gerade als ich mit Hund und Kind den ersten Fuß in die Tür setzte, ertönte es ohrenbetäubend laut aus jedem Winkel des Hauses: Der DSF spielte für uns auf!!! Posaunen auf der Treppe, Trommeln und Flöten im Wohnzimmer, Tanzgruppe im Garten, sie waren überall! Björn haute schon ein paar Würstchen auf den Grill, Getränke standen auch schon bereit, mir fehlen jetzt noch die Worte, was einem in so einem Moment durch den Kopf geht! Einen schöneren Empfang konnte man wohl kaum bekommen!

Nachdem der Spuk vorbei war, kamen gegen 20.30 Uhr auch endlich unsere vermissten Koffer, Gott sei Dank! Endlich frisch machen und umziehen. Danach - klein Amber schlief schon den Schlaf der Erschöpften - besuchten wir noch eine Feier in der Nachbarschaft, um uns ggf. bei den Nachbarn, die noch nichts von unserer Ankunft mitbekommen hatten, zurückzumelden. Aber der DSF hatte gut gearbeitet, alle wussten bereits Bescheid. Wir waren sehr müde und wollten eigentlich nur auf ein Bier bleiben, aber das schmeckte dann doch zu gut und es wurden ein paar mehr, es kamen noch ein paar Kurze dazu und wir immer wacher und fitter! Saskias Anruf rettete uns vor dem "Absturz": Amber war wach, also eilten wir schnell nach Hause, man gut, sonst wären wir am nächsten Morgen schlecht rausgekommen und wir waren doch zum Frühstücken bei Renees Eltern eingeladen!

 

02.07.2007  Container

Für sowas wie Jetlag hatten wir keine Zeit, denn heute war malochen angesagt! Schließlich sollte heute früh um 8.00 Uhr der Container kommen. Eingetroffen war er schon eine Woche zuvor und kostete uns seither horrende Standgebühren!

Punkt 8.00 Uhr fuhr er dann auch vor, allerdings offenbarte sich hier schon das erste Problem: Er war mit einer dicken Plombe verschlossen, für die erst einmal "Spezialwerkzeug" benötigt wurde! Unsere Hilfstruppe war auch schon zur Stelle und nachdem das Schloss erst einmal auf war, ging es mit dem Entladen auch ruckizucki! Nach gut anderthalb Stunden war alles im Haus. Aber auch wirklich in jedem Winkel, wie man hier sieht:

               

An dieser Stelle noch einmal unseren allerherzlichsten Dank an all die lieben "Heinzelmännchen", die mit ihrem großen Einsatz für einen reibungslosen Ablauf gesorgt haben! Ihr ward einfach Spitze!!!

Für uns war die Arbeit aber dann leider noch nicht erledigt, denn jetzt hieß es aufbauen. Zum Beispiel unser und Ambers Bett. Wo sind die Schrauben? höre ich Renee fragen. Keine Ahnung. Es sollte ja nur schnell eingeräumt werden und so wurde das eine hier, das andere dort abgestellt und jetzt heißt es "Suchen". Die große Matratze ganz nach oben ins Dachzimmer zu bekommen, war auch nicht gerade einfach, hat aber schließlich geklappt. Auch die Küche musste eingeräumt werden. Haben wir keine Gläser? Wo ist das Besteck??? Es ist kaum genug Platz, um die Kisten auszupacken und noch weniger Platz, wo man die ausgepackten Sachen lassen kann...

Es wir wohl noch einige Zeit lang wenig wohnlich bei uns aussehen!

Deshalb also nicht wundern, dass hier nichts Neues mehr erscheint, denn wir haben nun ganz andere Sorgen... - außerdem freuen wir uns natürlich auch, wenn Anfragen an uns direkt, telefonisch oder per Email gesendet werden.

Liebe Grüße

Die Familie Strauß

 

 


Supi! Du bist der [Besucherzähler] Besucher auf dieser Seite!!!
(die 3.359 Besucher von unserer AOL-Seite haben wir dazugezählt!)

 

Diese Seite existiert seit dem 30.10.2004.
Die letzte Aktualisierung erfolgte am 03.07.2007.


Disclaimer