01.03.2007    Tornado-Wetter

Eigentlich wussten wir ja Bescheid, dass für den heutigen Tag Gewitter mit möglichen Tornado-Warnungen angesagt war.

Aber dann schien es doch schlimmer zu werden, als wir zunächst annahmen, denn Natascha rief mich am Vormittag an, um mir mitzuteilen, dass die Schule um 11.30 Uhr geschlossen würde.

Also beschloss ich, lieber gleich zum Einkaufen zu fahren, um vor dem Unwetter wieder zu Hause zu sein.

Gerade im Laden, rief auch schon Renee an und erklärte, dass auch bei Mercedes alle Leute nach Hause geschickt würden!!! Fast gleichzeitig meldete sich auch Saskia, dass ihre Schule auch geschlossen würde und sie deshalb gleich nach Hause käme.

So waren wir heute gegen Mittag alle unerwarteterweise zu Hause und harrten der Dinge, die da kommen sollten.

Es dauert noch etwas, bis es gegen 14.00 Uhr langsam losging und die ersten Gewitter aufzogen. Aber schon bald war der Fernsehbildschirm, wo wir den Wettersender verfolgten, in verschiedenen Rottönen eingefärbt auf denen sich hektische rotierende Kreise und Pfeile tummelten - dargestellte Wolkenrotationen und deren Windrichtung. Betroffen war dann aber wohl "nur" das nördliche Stadtgebiet und soweit wir wissen, ist auch nichts Schlimmes passiert. Im Süden von Alabama allerdings, in einem kleinen Ort namens Enterprise, ist es leider nicht so glimpflich verlaufen, dort hat ein Tornado eine Schule zerstört und 8 Menschenleben gefordert!!! Deshalb war ich sehr froh, dass unsere Schulen rechtzeitig geschlossen hatten.

Hier ein paar Fotos von unseren Wolken:

           

Natürlich war das noch nicht alles, denn bei uns muss ja immer alles zusammen kommen. Amber hat sich nämlich wohl eine Magen- und Darmgrippe eingefangen! Jedenfalls fing sie schon gegen Mittag an, indem sie sich im Auto kräftig übergab! Und ich betone ausdrücklich, dass es nicht an meinem Fahrstil lag (glaube ich zumindest)! Das ging dann in Abständen so weiter, aber wegen des Unwetters wollte ich jetzt auch nicht aus dem Haus, um in Northport unseren Kinderarzt aufzusuchen; ich war auch nicht sicher, ob der überhaupt auf hatte. Schließlich schlief sie gegen Abend erschöpft ein, wachte aber leider gegen 20.30 Uhr wieder auf, weil nun heftiger Durchfall eingesetzt hatte. Nach einer großen Säuberungsaktion hatte ich sie gegen 23.30 Uhr endlich wieder im Bett. Dorthin werde ich mich jetzt auch schnell begeben, um noch ein paar Stunden Schlaf zu erhaschen!