27.04.2007    Abschied

Wer hätte gedacht, dass zwei Wochen soooo schnell rumgehen???

Eben noch habe ich Andrea und Nancy vom Flughafen abgeholt und heute früh musste ich sie schon wieder hinbringen!

Die Zeit verging wie im Fluge und es ist manchmal gar nicht so einfach, das gute Mittelding zu finden, einerseits etwas unternehmen und/oder besichtigen und andererseits ein wenig Entspannung und Erholung zu finden. Nachdem wir in Memphis waren - den kleinen Zwischenfall kennt Ihr ja schon - stand als nächstes erst einmal  etwas Ausruhen auf dem Plan, bevor wir am letzten Wochenende dann in Richtung Strand aufgebrochen sind.

Pensacola haben wir auch schon nach knapp fünf Stunden erreicht, mussten aber leider feststellen, dass es mit der Zimmersuche gar nicht so einfach war! Zum einen, weil sie nach den Hurricanes in den letzten zwei Jahren die Hotelanzahl von 16 auf 6 verringert hatte, zum anderen weil ausgerechnet an dem Wochenende ein Crawfish Festival stattfand. Ohne uns also noch lange dort aufzuhalten, drehten wir kurzerhand wieder um und steuerten gen Osten zum nächsten Badeort, Navarre Beach. Auch hier Fehlanzeige, das hatte die nette Frau im Touristikbüro in Pensacola schon herausgefunden. Etwas später kamen wir dann in Fort Walton Beach an. Was hatten wir doch für ein Glück, denn hier fand gerade ein Beach Volleyball Tournier statt und deshalb gab es auch hier kein Zimmer für uns! Nächste Station: Destin. Dieser Ort ist etwas größer und so hatten wir auch in einigen Hotels Glück und konnten freie Zimmer bekommen, nur leider außerhalb unseres Budgets. Schon ziemlich entnervt - Amber hatte nämlich langsam den Spaß am Autofahren verloren und quengelte ständig - kam ich im Hampton Inn an. Hier hatten wir vor zwei Jahren schon einmal ein schönes langes Wochenende verbracht. Es hat schöne saubere Zimmer, ist preisgünstig und liegt fast am Strand, in zweiter Reihe. Das Pech verfolgte uns anscheinend, denn auch hier waren alle Zimmer ausgebucht, weil ein Prom im Ort stattfand und die Zimmer für die After-Prom-Party gebucht waren! Aber wenigstens gab es dort eine Karte, auf der alle Hotels verzeichnet waren. Dort entdeckte ich dann das "Sea Oat Motel" (= Strandhafer Motel). Der nette Mann am Empfang rief gleich für uns an und reservierte ein Zimmer. Wenige Minuten später waren wir dort und staunten: Es war ein wunderhübsches kleines Motel, rosa und weiß gestrichen, direkt auf dem Strand mit großen sauberen Zimmern! Unser Raum lag im 1. Stock, wo wir vom Balkon direkt auf den von türkis bis ins bläulich wechselnden Golf von Mexico sehen konnten. Es war um diese Jahreszeit noch nicht so heiß und so konnten wir die ganze Nacht die große Schiebetür offenlassen und das Meer rauschen hören, gibt es etwas Schöneres??? Obwohl wir noch eine zweite Nacht blieben, verging die Zeit viel zu schnell!

Zurück in Tuscaloosa mussten noch einige Souvenirs besorgt werden. Das nahm wieder einige Tage in Anspruch und etwas von der Stadt haben wir auch gesehen.

Ich denke, man kann sagen, wir alle haben die Zeit sehr genossen.

Am letzten Abend (Donnerstag) kehrten wir dann wieder beim selben Mexikaner ein wie schon am ersten Abend. Anschließend führte Saskia uns noch durch ihre Schule, wo die Dekorationen für den Prom am Samstag schon fast fertig waren. Die Bilder stelle ich aber erst nach dem Prom ins Netz, um evtl. jemandem nicht die Überraschung zu nehmen, sicher ist sicher!

Und jetzt muss ich auch schon wieder schließen, denn nach langem Hin und Her hat auch Natascha sich (sehr kurzfristig) entschieden, am Prom ihrer Schule am 11. Mai teilzunehmen. Deshalb müssen wir jetzt schleunigst noch ein schönes Kleid für sie finden.

Bis es mit dem Lesen weitergeht, könnt Ihr ja noch ein paar Bilder ansehen...

Ja, die Schulbusse sehen hier tatsächlich so aus!

 

Nach der Ankunft erst mal ran an den Strand, kurz umgesehen und auch mal die Füße eingedippt. Das Wasser war noch sehr sehr kalt...

Auch tagsüber war es am Strand nicht überfüllt. Unser Motel war klein und gemütlich.

Natürlich habe ich für Amber auch eine kleine Sandburg gebaut, aber mir fehlten die sonst üblichen fleißigen Helfer!